News

06.11.2016
Rotfüchse am Neuenburgersee
 

Eine Reihe außerordentlicher Bilder von Füchsen sind Sonja Portenier am Neuenburgersee gelungen. Eines davon zeigt den typischen Mäusesprung eines Fuchses: Er springt beinahe senkrecht in die Luft und drückt dann die Maus mit den Vorderpfoten auf den Boden. Füchse fressen neben Mäusen auch gern Früchte, Beeren, Regenwürmer und fressbaren Abfall des Menschen. Diese Anpassungsfähigkeit macht es u.a. auch möglich, dass Füchse auch in Städten und Agglomerationen leben. Der Siedlungsraum bietet für Füchse reichlich Nahrung (Komposthaufen, Essensreste, Früchte, Insekten, Mäuse), viele Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten und kaum Feinde.

Haben auch Sie ein Wildtier beobachtet? Wir freuen uns über neue hochgeladene Aufnahmen in der Galerie auf www.wildenachbarn.ch oder www.stadtwildtiere.ch. Dort kann auch nach weiteren interessanten Aufnahmen gestöbert werden, ein Besuch lohnt sich!

 

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige Kräuter, Knospen und Gräser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in Gärten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entschädigen uns nicht solch wunderschöne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, für abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmässiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

18.10.2016

(c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Erdkröte (Bufo bufo) gilt als häufige und weit verbreitete Amphibienart. Eine neue Untersuchung, publiziert im Wissenschafts-Journal Plos One, zeigt jedoch das beunruhigende Bild eines großflächigen Bestandsrückgangs seit den 1980er Jahren. Ausgewertet wurden dabei Daten aus Großbritannien und der Schweiz, die im Rahmen von Naturschutzaktionen in den beiden Ländern von Freiwilligen gesammelt wurden, indem sie während der Amphibienwanderzeiten Erdkröten über die Straße trugen. Die Gründe für den Rückgang liegen noch im Dunkeln, zumal bei anderen häufigen Amphibienarten wie etwa dem Grasfrosch, kein solcher Rückgang zu verzeichnen ist.

07.09.2016


Sonnenbarsch. (c) Daniel Hegglin / stadtwildtiere.ch

Der Sonnenbarsch wird seit vielen Jahren im Zürichsee und anderen Schweizer Gewässern beobachtet. So auch in diesen Tagen von Daniel Hegglin, der die Bilder aus dem Zürichsee auf stadtwildtiere.ch hochgeladen hat. Auch in vielen anderen europäischen Ländern werden die Exoten beobachtet. Die oft bunt gefärbte Fischart stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde vermutlich von gedankenlosen Aquarianern freigesetzt. Das Freisetzen von standortfremden Tieren ist verboten, denn oft stellen sie eine Bedrohung der einheimischen Fauna dar. Der Sonnenbarsch z.B. ist eine Gefahr für gefährdete Arten in Kleingewässern. 

Weitere Infos zum Sonnenbarsch

07.09.2016

(c) Gaby Hubich / Archiv stadtwildtiere.at

Alle Säugetierbilder, die bis Mitte November auf Meldeplattformen der Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und säugetieratlas.wildenachbarn.ch hochgeladen werden, nehmen automatisch am Fotowettbewerb des neuen Säugetieratlas teil. Wir freuen uns auf Ihre Fotos von Wildtierbeobachtungen!

Weitere Informationen zum Projekt für einen neuen Säugetieratlas unter "News und Infos" der verschiedenen Meldeplattformen.

14.07.2016

Schweiz feiert Natur und Biodiversität
 
700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie am Tag der Biodiversität: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende des internationalen Tags der Biodiversität bei prächtigem Wetter in der ganzen Schweiz das Festival der Natur gefeiert und mehr als 700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie besucht. Das Festival der Natur war von zahlreichen Organisationen mit Bezug zu Natur und Tourismus organisiert worden.
 
Auch 2017 wird ein Festival der Natur stattfinden, und zwar am Wochenende vom 19. bis 21. Mai 2017 - Safe the dates! Weitere Infos zum diesjährigen Festival www.festivaldernatur.ch
14.07.2016

Das Naturnetz Pfannenstil, Partner der Wilden Nachbarn Pfannenstil, führt in diesem Sommer den Wettbewerb „Naturnaher Garten“ durch. Der Einsendeschluss ist am Samstag, 30. Juli 2016. Wohnen Sie in der Region Pfannenstil und haben Sie einen Gagrten? Dann nutzen Sie die Chance und melden Sie Ihr naturnahes Reich an. Auch kleine Fleckchen tragen ihren Teil zu einem biodiversen Siedlungsgebiet bei.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.
 
05.07.2016

Säugetiere beschäftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Trotzdem kennt die breite Bevölkerung nur wenige der rund 90 wildlebenden Säugetierarten. Die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF möchte das ändern und lanciert am 5. Juli 2016 einen neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins. Helfen Sie mit!

Melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.säugetieratlas.wildenachbarn.ch

 

Jede Meldung ist wichtig und liefert wertvolle Hinweise, um die Kenntnisse über die Verbreitung unserer einheimischen Säugetiere zu verbessern.

 

Medienmitteilung der Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF

 

04.07.2016

In der zweiten Briefmarkenausgabe des Jahres 2016 hat die Schweizerische Post die Sondermarkenserie «Nachtaktive Tiere» herausgegeben. In dieser Serie sind zwei unserer einheimischen Säugetiere abgebildet.

Gartenschläfer (Eliomys quercinus) auf der CHF 1.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

Igel (Erinaceus europaeus) auf der CHF 2.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

27.06.2016
Flussseeschwalbe beim Füttern. (Sterna hirundo, (c) Lukasz Lukasik, Wikipedia)
 
Flussseeschwalben-Förderung à la Orniplan findet Beachtung
 
Die elegante Flussseeschwalbe kann durch Anbringen spezieller Brutflosse auf Stehgewässern gefördert werden, wie das Beratungsbüro Orniplan berichtet: "Am Zürichsee und an anderen grossen Seen taugt dieses Rezept allerdings bald nichts mehr: zu viel Störungsbetrieb, zu viele Mittelmeermöwen als Konkurrenten am Brutplatz und Konflikte zu anderen Schutzzielen innerhalb von Seeschutzzonen.
Not macht erfinderisch: Die Orniplan baute 2013 eine neue Form von Brutplatz auf ein ufernahes Flachdach und initialisierte die schwierige Erstansiedlung dieses Koloniebrüters mit Tricks. 2015 brüteten dann die ersten Flussseeschwalben auf Flachdächern. Aktuell liessen sich bereits wieder Flussseeschwalben in Horgen nieder. Eine weitere Flachdach-Bruthilfe konnte von der Orniplan in der Stadt Zürich am Mythenquai installiert werden. Die Presse hat prominent darüber berichtet".
 
Unterstützt wird das Projekt vom ZVS/BirdLife Zürich, vom Naturschutzverein Horgen, von der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich und von Grün Stadt Zürich.

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