News

07.09.2016


Sonnenbarsch. (c) Daniel Hegglin / stadtwildtiere.ch

Der Sonnenbarsch wird seit vielen Jahren im Zürichsee und anderen Schweizer Gewässern beobachtet. So auch in diesen Tagen von Daniel Hegglin, der die Bilder aus dem Zürichsee auf stadtwildtiere.ch hochgeladen hat. Auch in vielen anderen europäischen Ländern werden die Exoten beobachtet. Die oft bunt gefärbte Fischart stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde vermutlich von gedankenlosen Aquarianern freigesetzt. Das Freisetzen von standortfremden Tieren ist verboten, denn oft stellen sie eine Bedrohung der einheimischen Fauna dar. Der Sonnenbarsch z.B. ist eine Gefahr für gefährdete Arten in Kleingewässern. 

Weitere Infos zum Sonnenbarsch

07.09.2016

(c) Gaby Hubich / Archiv stadtwildtiere.at

Alle Säugetierbilder, die bis Mitte November auf Meldeplattformen der Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und säugetieratlas.wildenachbarn.ch hochgeladen werden, nehmen automatisch am Fotowettbewerb des neuen Säugetieratlas teil. Wir freuen uns auf Ihre Fotos von Wildtierbeobachtungen!

Weitere Informationen zum Projekt für einen neuen Säugetieratlas unter "News und Infos" der verschiedenen Meldeplattformen.

14.07.2016

Schweiz feiert Natur und Biodiversität
 
700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie am Tag der Biodiversität: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende des internationalen Tags der Biodiversität bei prächtigem Wetter in der ganzen Schweiz das Festival der Natur gefeiert und mehr als 700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie besucht. Das Festival der Natur war von zahlreichen Organisationen mit Bezug zu Natur und Tourismus organisiert worden.
 
Auch 2017 wird ein Festival der Natur stattfinden, und zwar am Wochenende vom 19. bis 21. Mai 2017 - Safe the dates! Weitere Infos zum diesjährigen Festival www.festivaldernatur.ch
14.07.2016

Das Naturnetz Pfannenstil, Partner der Wilden Nachbarn Pfannenstil, führt in diesem Sommer den Wettbewerb „Naturnaher Garten“ durch. Der Einsendeschluss ist am Samstag, 30. Juli 2016. Wohnen Sie in der Region Pfannenstil und haben Sie einen Gagrten? Dann nutzen Sie die Chance und melden Sie Ihr naturnahes Reich an. Auch kleine Fleckchen tragen ihren Teil zu einem biodiversen Siedlungsgebiet bei.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.
 
05.07.2016

Säugetiere beschäftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Trotzdem kennt die breite Bevölkerung nur wenige der rund 90 wildlebenden Säugetierarten. Die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF möchte das ändern und lanciert am 5. Juli 2016 einen neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins. Helfen Sie mit!

Melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.säugetieratlas.wildenachbarn.ch

 

Jede Meldung ist wichtig und liefert wertvolle Hinweise, um die Kenntnisse über die Verbreitung unserer einheimischen Säugetiere zu verbessern.

 

Medienmitteilung der Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF

 

04.07.2016

In der zweiten Briefmarkenausgabe des Jahres 2016 hat die Schweizerische Post die Sondermarkenserie «Nachtaktive Tiere» herausgegeben. In dieser Serie sind zwei unserer einheimischen Säugetiere abgebildet.

Gartenschläfer (Eliomys quercinus) auf der CHF 1.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

Igel (Erinaceus europaeus) auf der CHF 2.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

27.06.2016
Flussseeschwalbe beim Füttern. (Sterna hirundo, (c) Lukasz Lukasik, Wikipedia)
 
Flussseeschwalben-Förderung à la Orniplan findet Beachtung
 
Die elegante Flussseeschwalbe kann durch Anbringen spezieller Brutflosse auf Stehgewässern gefördert werden, wie das Beratungsbüro Orniplan berichtet: "Am Zürichsee und an anderen grossen Seen taugt dieses Rezept allerdings bald nichts mehr: zu viel Störungsbetrieb, zu viele Mittelmeermöwen als Konkurrenten am Brutplatz und Konflikte zu anderen Schutzzielen innerhalb von Seeschutzzonen.
Not macht erfinderisch: Die Orniplan baute 2013 eine neue Form von Brutplatz auf ein ufernahes Flachdach und initialisierte die schwierige Erstansiedlung dieses Koloniebrüters mit Tricks. 2015 brüteten dann die ersten Flussseeschwalben auf Flachdächern. Aktuell liessen sich bereits wieder Flussseeschwalben in Horgen nieder. Eine weitere Flachdach-Bruthilfe konnte von der Orniplan in der Stadt Zürich am Mythenquai installiert werden. Die Presse hat prominent darüber berichtet".
 
Unterstützt wird das Projekt vom ZVS/BirdLife Zürich, vom Naturschutzverein Horgen, von der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich und von Grün Stadt Zürich.
23.06.2016

 

Mit der wärmeren Jahreszeit beginnt auch die Aktivitätsperiode von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer oder dem Buchdrucker, wie das Bundesamt für Umwelt BAFU meldet. Die Kontrollgänge der Förster und Waldeigentümer tragen wesentlich zur Prävention bei. Auch die Bevölkerung und Personen, die in «grünen» Berufen tätig sind, können mit Hinweisen dazu beitragen, dass ein Befall möglichst früh entdeckt und bekämpft werden kann.

Weitere Infos hier.

27.04.2016

Die vielfältige Tierwelt, welche unter Wasser lebt, ist vielen von uns nicht bekannt. Auch im Siedlungsraum leben in Seen, Flüssen, Bächen, Feuchtbiotopen und Riedenflächen unzählige Tiere, grössere und viele Kleinlebewesen. Sie zu entdecken ist spannend und faszinierend. Ein Besuch des Naturzentrums Neeracherried und seiner aktuellen Sonderausstellung ermöglicht einen Einblick in diese geheimnissvolle Welt.

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifvögel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstraße in Zürich aufgezeichnet. 

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutmaßlich mit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu töten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von Taubenzüchtern.

Vorsicht tote Vögel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (Österreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit bloßen Händen anfassen (Vergiftungsgefahr).

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