News

16.02.2017

Im Westschweizer Kanton Fribourg ist ein Wolf unterwegs, der in den letzten Tagen auch Dörfer und die Kleinstadt Bulle besucht hat. In verschiedenen Zeitungen ist zu lesen, dass Wölfe den Menschen sonst nie so nahe kommen. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Wölfe sind zwar scheu und weichen einer direkten Begegnung mit Menschen aus, weshalb wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Sie sind jedoch auch sehr anpassungsfähig und können durchaus durch Siedlungsgebiete wandern. 

Artikel dazu in der NZZ

17.01.2017

 

© Pixabay.com

Im Verlauf der letzten Jahre sind in der Stadt und im Kanton Zürich mehrere Wanderfalken vergiftet worden. Die Falkenkamera beim Hochkamin an der Josefstrasse dokumentierte einen solchen Fall im Mai 2011. Damals starb ein Wanderfalkenweibchen beim Verzehr einer vergifteten Taube vor laufender Kamera.

Die Tauben werden als Köder verwendet. Ihr Gefieder wird mit Gift bestrichen, sodass Greifvögel, welche die Taube erbeuten, vergiftet werden.

 

Die Behörden konnten in einem Fall nun den Schuldigen ermitteln und es handelt sich dabei um einen Hobbytaubenzüchter aus dem Zürcher Unterland. Dem Angeklagten droht eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten wegen Tierquälerei und eine Busse von 1500.- Franken, sowie die Untersuchungskosten von 8000.- Franken. 

 

Die Vergiftungsfälle scheinen gravierende Auswirkungen auf die Wanderfalken zu haben. Seit 2011 hat kein Wanderfalkenpaar mehr an der Josefstrasse gebrütet und auch in der restlichen Schweiz seien plötzlich langjährige Brutplätze aufgegeben worden. Der Schweizer Vogelschutz (SVS) ruft dazu auf, wachsam zu sein und bei Verdacht oder Vorfällen die Polizei zu informieren.

16.12.2016

(c) Fredy Haffner / Höngger

Nun sind sie da, die Biber auf der Werdinsel, an der Limmat Richtung Baden. Bereits im Oktober wurden auf stadtwildtiere.ch Biberspuren an der Limmat, unweit der Stadtgrenze von Zürich, gemeldet. Nun sind die Spuren auch auf StadtZürcher Boden unübersehbar, wie der Höngger gestern berichtete.

 

Die Stadt Zürich nimmt es gelassen. Im Winterhalbjahr, so Werlen (Mediensprecher von Grün Stadt Zürich), werde der Biber durch den geringen Betrieb auf der Insel weniger gestört, und es gehöre vor dem Winter zum normalen Verhalten dieser Tiere, die keinen Winterschlaf halten, sich das Futter aus der Baumkrone zu sichern: «Darum werden wir auch nur Bäume wegräumen, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht».

 

01.12.2016

Bei den Wilden Nachbarn und StadtWildTieren läuft der Fotowettbewerb für den Säugetieratlas. Alle Bilder, die von Juli bis 20. November auf die Meldeplattform hochgeladen wurden, können nun bis am 20. Dezember bewertet werden. Einzige Bedingung: man muss auf der Plattform registriert sein.

 

Es gibt drei Preise: einen Publikumspreis, einen Jurypreis und einen Zufallspreis.

 

Macht mit und bewertet die Bilder und macht eure Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam!

Ein Blick in die Galerie lohnt sich, es hat viele tolle Bilder zu entdecken. Viel Spass!

18.11.2016


Reh am Stadtrand (c) Philipp Romanin

In St.Gallen standen 2016 die Big5 im Fokus des Projekts: Dachs, Fuchs, Reh, Igel und Eichhörnchen. Mit Aufrufen zum Melden dieser Wildtiere auf der Beobachtungsmeldeplattform und einer Fotofallenaktion in Privatgärten der Stadt St.Gallen begab sich das Projekt StadtWildTiere in St.Gallen auf die Beobachtungspirsch.

Ein Artikel im St.Galler Tagblatt fasst die Resultate des Projekts zusammen.

 

18.11.2016

Ein Luchs, mitten in Basel: Kurze Filmaufnahmen einer Baslerin zeigen die noch junge Wildkatze, wie sie in der Stadt unterwegs ist. Der Luchs wurde von der Feuerwehr eingefangen und in den Basler Tierpark Lange Erlen gebracht. Dort wird er nun auf seinen Gesundheitszustand getestet und abgeklärt, was mit ihm geschehen soll.

Berichte in der Basler Zeitung
14.11.2016

Citizen Science wird immer mehr als ein Sammelbegriff für die vielen Herangehensweisen verwendet, wie Freiwillige in der Wissenschaft beteiligt werden. Das Citizen Science Netzwerk Schweiz wurde 2015 nach einem Bedürfnis verschiedener Anbietern von Schweizer Citizen Science Projekten gegründet. Ziel dieses Netzwerks ist ein besserer Austausch zum Thema Citizen Science in der Schweiz sowie eine besseren Anerkennung durch Interessierte, Förderer und Forschende.

Auf www.schweiz-forscht.ch finden Sie zur Zeit Portraits von 19 Schweizer Citizen Science-Projekten. Die Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und das Citizen Science-Projekt Säugetieratlas.wildenachbarn sind ebenfalls auf der Plattform vorgestellt. Erfahren Sie mehr über die Vielfalt der Schweizer Citizen Science-Projekte und besuchen Sie schweiz-forscht.

06.11.2016
Rotfüchse am Neuenburgersee
 

Eine Reihe außerordentlicher Bilder von Füchsen sind Sonja Portenier am Neuenburgersee gelungen. Eines davon zeigt den typischen Mäusesprung eines Fuchses: Er springt beinahe senkrecht in die Luft und drückt dann die Maus mit den Vorderpfoten auf den Boden. Füchse fressen neben Mäusen auch gern Früchte, Beeren, Regenwürmer und fressbaren Abfall des Menschen. Diese Anpassungsfähigkeit macht es u.a. auch möglich, dass Füchse auch in Städten und Agglomerationen leben. Der Siedlungsraum bietet für Füchse reichlich Nahrung (Komposthaufen, Essensreste, Früchte, Insekten, Mäuse), viele Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten und kaum Feinde.

Haben auch Sie ein Wildtier beobachtet? Wir freuen uns über neue hochgeladene Aufnahmen in der Galerie auf www.wildenachbarn.ch oder www.stadtwildtiere.ch. Dort kann auch nach weiteren interessanten Aufnahmen gestöbert werden, ein Besuch lohnt sich!

 

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige Kräuter, Knospen und Gräser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in Gärten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entschädigen uns nicht solch wunderschöne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, für abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmässiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

18.10.2016

(c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Erdkröte (Bufo bufo) gilt als häufige und weit verbreitete Amphibienart. Eine neue Untersuchung, publiziert im Wissenschafts-Journal Plos One, zeigt jedoch das beunruhigende Bild eines großflächigen Bestandsrückgangs seit den 1980er Jahren. Ausgewertet wurden dabei Daten aus Großbritannien und der Schweiz, die im Rahmen von Naturschutzaktionen in den beiden Ländern von Freiwilligen gesammelt wurden, indem sie während der Amphibienwanderzeiten Erdkröten über die Straße trugen. Die Gründe für den Rückgang liegen noch im Dunkeln, zumal bei anderen häufigen Amphibienarten wie etwa dem Grasfrosch, kein solcher Rückgang zu verzeichnen ist.

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