News

10.09.2017


In die Fotofalle getappt: Die Wildschweinbande auf nächtlicher Tour am Aarauer Zollrain (© ZVG).

Eine ganze Wildschwein-Rotte wurde mit der Überwachungskamera der Polizei fotografiert, wie sie mitten in der Nacht durch ein Stadtquartier streift (Bericht der Aargauer Zeitung vom 8.9.2017).

10.09.2017


Zur Bestimmung von Alter, Art und Geschlecht betäubt Jürg Paul Müller die Mäuse mit Äther. Bild: Nicola Pitaro

Der Schweizer Beobachter begleitete den Wildtierbiologen Jürg Paul Müller bei den Feldarbeiten für den neuen Säugetieratlas. Aufgerufen wird dabei auch, Beobachtungen von Säugetieren auf www.wildenachbarn.ch zu melden.

Artikel im Beobachter vom 28.8.2017.

07.09.2017

Fünf Jahre hat der Bundesrat für die Erarbeitung eines Aktionsplans für die Umsetzung der "Strategie Biodiversität Schweiz" benötigt. Wichtige Stakeholder aus der Zivilgesellschaft wurden deshalb Anfangs 2017 selber aktiv und erarbeiteten einen eigenen, fachlich breit abgestützten Aktionsplan den sie am 4. September der Öffentlichkeit präsentierten. Wenige Tage später hat nun auch der Bundesrat seinen offiziellen Aktionsplan verabschiedet. Fazit der Umweltorganisationen nach der ersten Prüfung der vorgeschlagenen Massnahmen: Nach einem Dutzend Jahren hat der Berg eine Maus geboren, zu unverbindlich sind die vorgeschlagenen Massnahmen, zu bescheiden die zur Verfügung stehenden Gelder.

Am 4. Sept. 2017 haben die drei grossen Umweltverbände der Schweiz WWF, Birdlife Schweiz und Pro Natura haben einen eigenen ausführlichen Aktionsplan der Zivilgesellschaft veröffentlicht.

Am 6. Sept. 2017 verabschiedete der Schweizer Bundesrat den offiziellen Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz.

Am 7. Sept. 2017 publizierten die Umweltverbände ihre Reaktion auf den offiziellen Aktionsplan des Bundesrats.

31.08.2017


Spechtschmiede (c) Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

Die StadtNaturBeobachterin Cornelia Hürzeler hat eine interessante Bildfolge in die StadtWildTiere-Galerie hochgeladen. Auf den Bildern ist eine Spechtschmiede zu sehen. Solche Stellen nutzen Spechte, um Objekte wie Nüsse, Zapfen oder Käfer einzuklemmen, damit sie diese bearbeiten und dann verzehren können.

16.08.2017

Gemäß einer Medienmitteilung des Kantons Neuenburg wurde Anfang August ein Mann in Neuenburg von einer Fledermaus gebissen. Er hatte das Tier geschwächt am Boden gefunden. Zum Glück begab sich der Tierfreund sofort ins Spital, wo er vorsichtshalber gegen Tollwut geimpft wurde. Wie die Untersuchung der Fledermaus später ergab, war sie tatsächlich mit dem Tollwutvirus infiziert.

Der Kanton Neuenburg weist darauf hin, dass Wildtiere nie von Hand angefasst werden sollen.

Fledermaustollwut ist sehr selten und eine andere Tollwutform als die Tollwut, welche bei Füchsen auftritt. Die Gefahr für Menschen ist verschwindend klein, solange sie Fledermäuse nicht von Hand anfassen.

Information des Bundesamtes für Landwirtschaft und Veterinärwesen BLV
Weitere Informationen zur Fuchstollwut

16.08.2017


Hermelin ( (c) Adolf Maissen / wildenachbarn.ch)

Dem Naturbeobachter Adolf Maissen sind in der Nähe von Lauterbrunnen im Berner Oberland seltene Aufnahmen gelungen: ein Hermelin in freier Wildbahn (Bilder aus der Galerie von www.wildenachbarn.ch). Dabei ist die Art gar nicht so selten, aber so flink und meist in Deckung unterwegs, dass Begegnungen mit diesem kleinen Raubtier, das zur Familie der Marder gehört, trotzdem nicht häufig sind.

Woher der Begriff "Herumwieseln" kommt, zeigen die Aufnahmen von Ian Ellis, der in der Nähe von Boston / UK diese jungen Wiesel (English stoat = Hermelin, allerdings dürfte es sich bei diesen Wieseln um Mauswiesel handeln) gefilmt hat.

09.08.2017


Abb.: Beobachungen von Gämsen auf stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch (Stand 9.8.2017).

Wie das CH-Wildinfo kürzlich vermeldete, sind die Gamsbestände und -jagdstrecken in vielen Regionen der Schweiz rückläufig: "Eine Entwicklung, die nicht nur in der Schweiz, sondern auch in andern Alpenländern zu beobachten ist. Es scheint die Summe mehrerer Faktoren zu sein, die der Gämse zusetzen" (CH-Wildinfo 2017/3).

Gleichzeitig dringen Gämsen auch immer wieder in die Ebenen vor, z.B. über die Hügelzüge des Albis bis zur Üetlibergkette in der Stadt Zürich. Am 8. August 2017 vermeldete ein Artikel im St.Galler Tagblatt Gämsen beim Wildpark Peter und Paul. Es wird spannend sein, die Entwicklungen weiter zu beobachten.

19.07.2017

Schweiz: Werden Goldschakale auch in Westeuropa heimisch?

Goldschakale sind nahe Verwandte der Wölfe. Sein bisheriges Verbreitungsgebiet reicht vom Balkan über die Türkei und die Arabische Halbinsel bis nach Indien und den fernen Osten. In den letzten Jahren häufigen sich Beobachtungen, dass sich die Art weiter Richtung Westen ausbreitet. Auch in der Schweiz sind bereits mehrmals Goldschakale beobachtet worden.

Beitrag im Schweizer Radio

12.07.2017

Die Stiftung Pro Lutra will ein aktuelles Buch über Fischotter publizieren und sucht dafür finanzielle Unterstützung via Crowdfunding auf der Crowdfunding-Plattform "100 DAYS". Jeder und jede kann mit einem kleinen oder grösseren Beitrag das Projekt unterstützen und damit zu seinem Gelingen beitragen.  

10.07.2017

Mit der Plattform Naturförderung Biodivers möchte der Verein Biodivers das Wissen über die Naturschutzpraxis gebündelt und kompakt darstellen und verlinken. In enger Zusammenarbeit mit Fachspezialisten und mittels umfassender Recherche in Internet und Literatur werden umsetzungsorientierte Artikel und veröffentlichen Praxisbeispiele online gestellt. Links zu anderen Webseiten und Tipps zu Büchern und Praxisbeispielen sollen dazu beitragen, das grosse Wissen zur Förderung der Biodiversität einem breiten Publikum leicht zugänglich zu machen, zum Start neuer Projekte motivieren und, last but not least, zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz beitragen.

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